zur Campus für Christus Hauptseite




Startseite   CfC Veranstaltungskalender    Druckversion   Impressum   

Tagebuch


Meine Stadt mit neuen Augen sehen

Tagebuch

Beate Städter

Also gleich mal vorweg: ich hatte keine Augenoperation. Meine Stadt mit neuen Augen sehen meint, sie aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Diese habe ich erhalten, nachdem ich mit einigen Leuten aus verschiedenen Gemeinden einen Gebetsspaziergang unternommen habe.
Wie läuft das ab? Halb acht trafen wir uns zwischen Kirche, Rathaus, Schule und Polizeipräsidium, beteten für diese und sind dann in kleinen Grüppchen losgezogen.
Aufmerksam sind wir durch die Straßen, auch die kleinen Gassen gegangen. Aufgefallen sind mir die vielen esoterischen Angebote  und die vielen Hilfsangebote für Kinder, Familien, Senioren, Sozialschwache, ... Das erstaunte mich. Es muss tatsächlich viel Not da sein. Eine der Beterinnen arbeitet in solch einem Treff. Unterwegs begegneten wir einen Jugendlichen, den sie kennt. Er wohnt in der Nähe in einer betreuten Wohngemeinschaft  für verhaltensauffällige Jugendliche. Was es hier nicht alles gibt!
Die jungen Leute sind regelmäßig zweimal im Monat auf diese Weise betend unterwegs. Sie wussten auch über die Spielplätze Bescheid, wer sich da oft noch aufhält außer Kinder. Es gab viel Grund, um den Herrn anzuflehen.
Mir wurde von Gebetserhörungen berichtet. Z.B. Treffen sich in einem leerstehenden Haus die Rechtsradikalen nicht mehr.
Zum Ende des Abends trafen wir uns alle zehn vor neun Uhr zum kurzen Austausch und Abschlussgebet.
Gestaunt habe ich auch über die jungen Leute, die schon seid einigen Jahren so treu „der Stadt Bestes suchen ... und für sie zum Herrn beten.“ (Jeremia 29,7)